Winterreifen Test – auf was achten?

Winterreifen werden aus einer weichen, elastischen Gummimischung hergestellt. Dadurch ist bei kalten Temperaturen eine bessere Bodenhaftung und Kraftübertragung gewährleistet. Weil sie ferner ein Lamellenprofil besitzen, ist auch der Grip besser. Jedoch gilt es in einem Winterreifen Test einige Kriterien zu beachten, um den passenden Reifen für sein Fahrzeug zu finden.

Denn es gibt verschiedene Arten von Winterreifen, die auch ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Welche Art von Reifen die Autofahrer brauchen, erfahren sie aus dem CoC-Papier im Fahrzeugschein. Darin sind die wichtigen Angaben, die auch auf dem Reifen zu finden sind, festgehalten. Dazu gehören etwa die Breite der Reifen oder der Durchmesser der Felgen.

Die verschiedenen Werte im Überblick

Angegeben wird die Reifenbreite in Millimetern, wobei ein Standard-Reifen für Pkw eine Breite von 125 bis 335 Millimeter hat. Die tatsächliche Breite kann bei den verschiedenen Herstellern aber um wenige Millimeter von den angegebenen Werten abweichen.

Der Reifenquerschnitt wird in Prozent angegeben und zeigt das Verhältnis zwischen der Höhe der Reifen und der Breite der Lauffläche an. Dabei gilt, dass der Querschnitt eines breiten Reifens eher niedrig ist. Denn die Flanke ist umso flacher, je breiter die Lauffläche ist. Der Umfang des Reifens ist insgesamt außerdem umso größer, je größer der Querschnitt ist.

Reifenbauart – was ist das?

Anhand der Reifenbauart ist ersichtlich, wie die Karkasse aufgebaut ist. Unterschieden wird hier zwischen Diagonal-Gürtel-, Diagonal- und Radialreifen, die sich inzwischen als Standard durchgesetzt haben. Weil eine sogenannte Mischbereifung nicht zulässig ist, muss das Fahrzeug mit Reifen gleicher Bauart ausgestattet sein.

Gemessen wird der Felgendurchmesser von einem Rand der Felge zum Gegenüberliegenden. Angegeben wird dieser Wert in Zoll. Meist liegt der Felgendurchmesser zwischen zehn und 20 Zoll, was 315 bis 440 Millimetern entspricht. Das Querschnittsverhältnis ist bei Winterkompletträder laut onlineraeder.de größer, weil sich dadurch auch ein besserer Federungseffekt ergibt.

Tragfähigkeitsindex bei Winterreifen

Aus dem Tragfähigkeitsindex, der oft auch Lastindex genannt wird, kann der Fahrzeughalter ersehen, wie viel Gewicht der Reifen bei einem bestimmten Luftdruck maximal tragen kann. Neben dem Luftdruck hat auch die Geschwindigkeit einen Einfluss darauf, wie belastbar die Reifen sind. So nimmt die Belastbarkeit bei höheren Geschwindigkeiten und sinkendem Luftdruck ab.

Was ist die maximale Geschwindigkeit bei Winterreifen?

Wie schnell die Fahrzeughalter fahren dürfen, können sie am Geschwindigkeitsindex ersehen. Angegeben werden diese Werte in Buchstaben. Beispielsweise steht der Buchstabe W für eine maximale Geschwindigkeit von 270 Kilometern pro Stunde. Jedoch müssen die Autofahrer beachten, dass ein Zusammenhang zwischen dem Geschwindigkeits- und dem Tragfähigkeitsindex besteht. Der Grund: Die Tragfähigkeit sinkt bei höheren Geschwindigkeiten.

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